Donnerstag, 6. März 2008
Treffen?
Wir sollten uns wohl vor der Konferenzwoche noch mal treffen oder wie seht ihr das? Wie sieht's bei euch dieses Wochenende aus?
Ramin, du schreibst noch Klausuren, oder?
Vielleicht können wir auch alles Wichitge hier über den Blog besprechen.
Was meint ihr?
Grüße, Annie
Dienstag, 4. März 2008
Save Our Future - Markt der Möglichkeiten
Unsere Filmpräsentation wird über den Beamer im HS1 stattfiden. Wir hatten die ganze Zeit überlegt wie wir das machen sollen, ohne die anderen zu stören. Kopfhörer Stationen und einen Film in Dauerrotation wird es nicht geben, da es für sowas jetzt zu kurzfristig ist. Deswegen müssen wir den Film (vielleicht durch eine Ankündigung und eine Uhrzeit) einmal (je nach Länge vielleicht auch zweimal) pro Stunde ankündigen und dann zeigen, so dass der Film dann von 9-13 Uhr ein paarmal zu sehen sein wird. Diese Lösung finde ich eigentlich okay, da sie am publikumswirksamsten eingesetzt werden kann.
Save Our Future wird Birthe Hensen und Katharina Moths zum Markt der Möglichkeiten schicken. Das ist die Mitarbeiterin, mit der Natlie und ich auch im Kindergarten bei der Mitmachaktion waren und eine Praktikantin. Ich hab denen angeboten, dass wir uns vor 9 Uhr am Mittwoch treffen, um alles gemeinsam in Ruhe aufbauen zu können. Die haben meine Handynr., so dass es da wohl keine Probleme geben wird.
Mit dem ASTA Kindergarten wird das wohl nichts mehr. Oder hatte irgendjemand da mal angerufen ?
Liebe Grüüsssäää ! Rämsi
Montag, 3. März 2008
Das Treffen heute mit Frau Prof. Stoltenberg
ich habe mich heute mit Frau Stoltenberg getroffen und wir haben gemeinsam die schriftliche Arbeit besprochen. Die gesamte schriftliche Arbeit "abstract" findet sie gut. Sie möchte gerne uns eine gute Note geben. Wir müssen aber die Quellen von der Literatur im unseren Text angeben und auch grammatische Fehler beheben. Sie hat mit mir jeden Punkt besprochen, wie sie sich die Arbeit vorstellt, also wir müssen nur Kleinigkeiten beseitigen.
Bis zum 05. März müssen wir die Arbeit an sie korrigiert per Email senden.
Wie ich noch weiß, hat Melanie den Originaltext in ihrem Computer.
Frage: Wollen wir uns zu zweit, zu dritt usw. treffen und Fehler korrigieren oder schreibe ich die korrekten Formulierungen auf und sende an Melanie oder anders?
Das Problem ist es, dass die Bücher, die Melanie für die schriftliche Arbeit benutzt hat, wiederum Melanie haben soll. (?)
Schreibt zuerstmal auf, wie wir uns den Korrekturablauf vorstellen.
Normalerweise könnte ich die Formulierungen reinschreiben, aber fehlt mir die Literaturangabe.
/ Die Punkte auf der Seite 2 müssen mit der Literaturquelle belegt werden./
Montag, 25. Februar 2008
Save Our Future - "Energie erleben" Mitmachaktion am 21.02.08
Nicole, wann bist du wieder in Hamburg ? Wir müssen mal eine Filmübergabe machen. Sag mal, wann es dir ma besten passt. Dann gebe ich dir die Aufnahmen vom letzten Donnerstag.
Hat ansonsten jemand beim Asta - Kindergarten mal angefragt ?
Wer setzt sich mit den Konferenz Koordinatoren in Verbindung, um noch mal klarzustellen, dass wir für den Mittwoch einen eigenen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten für Save Our Future haben wollen, der genügend Platz bietet, um auch das Fahrrad dort hinzustellen. Wir verfrachten Save Our Future nicht in den Hörsaal. Das fände ich doof ! Was meint ihr ?
Soweit von mir...



Mittwoch, 13. Februar 2008
mail - Präsentation
Mir ist nicht ganz klar, wie wir das im Seminar besprechen wollen und wer jetzt unser Sprecher ist. Was sagt ihr dazu?
Antwort von Frau Wunderlich
Hallo Frau Göckner, die Kita Sonnenschein in Harburg ist mit der Hospitation von drei Personen einverstanden. Ihre Kamera können Sie gerne mitbringen. Da ich Frau Lino, der verantwortliche Pädagogin vor Ort, nicht genau sagen konnte, was Sie mit dem Filmmaterial vorhaben, möchten ich Sie bitten, sich am Donnerstag noch einmal mit ihr abzustimmen. Die Mitmachaktion beginnt um 9:30 Uhr in der Rauchstraße 5a. Seien Sie bitte ein paar Minuten früher dort, damit sich die Kinder schon einmal an Sie gewöhnen können. Viel Spaß beim Hospitieren! Was ist eigentlich aus dem Filmmaterial geworden, das Sie im Rahmen Ihres Besuchs bei uns aufgenommen haben? Herzliche Grüße sendet Meike Wunderlich
Samstag, 9. Februar 2008
Hallo?!
ihr müsst mir jetzt mal antworten. Wir wollen doch mit S.O.F. auch noch bei dem Markt der Möglichkeiten zusammenarbeiten. Mir ist das jetzt langsam peinlich, dass wir nicht antworten.
Die Termine in der Kita klappen jetzt wohl nicht mehr. Ich warte bis morgen und wenn sich bis dahin niemand von euch gemeldet hat, sag ich Frau Wunderlich ab.
Annie
Donnerstag, 31. Januar 2008
Habt ihr meine email bekommen?
Das ist die mail von Frau Wunderlich:
Hallo Frau Glöckner,
sofern die Einrichtung damit einverstanden ist, können Sie die Mitmachaktion 'Energie erleben!' gerne einmal begleiten. Rein organisatorisch können wir Ihnen folgende Termine anbieten: 31.Januar in Harburg 19. oder 21. Februar in Hamburg Wenn Sie sich mit einem Termin anfreunden können, sagen Sie bitte rechtzeitig Bescheid, damit wir noch die Zustimmung der entsprechenden Einrichtung einholen können. Mit wie viel Personen möchten Sie denn zuschauen? Und bringen Sie wieder Ihre Videokamera mit?
Herzliche Grüße aus Klein Flottbek sendet
Meike Wunderlich
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Jetzt ist meine Frage, ob wir die Aktion noch begleiten wollen. Nicole kann im Februar nicht.
Was sagt ihr? Wir sollten bald Bescheid sagen.
Liebe Grüße, Annie
Sonntag, 27. Januar 2008
Abstract - überarbeitet
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S.O.F. als externer Bildungspartner - Ergebnisse
S.O.F. ist eine der wenigen Organisationen, die sich der Aufgabe angenommen haben, Bildung für nachhaltige Entwicklung in Form von pädagogischen Projekten für Kinder im Elementarbereich anzubieten. S.O.F. agiert dabei als externer Bildungspartner, der von außen an die Kindertagesstätte herantritt und unabhängig von politischen Entscheidungen bezüglich Bildung konkrete Projekte anbietet. Dabei möchte die Organisation einen Anstoß geben, so dass sich die Kindertagesstätten über die Projektarbeit hinaus mit dem Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung beschäftigen.1 Dadurch haben wir erfahren, wie wichtig die Arbeit von unabhängigen Organisationen ist. Diese haben die Möglichkeit, neue Ideen umzusetzen, während beispielsweise ErzieherInnen in ihrer Arbeit eingeschränkter sind. Wir haben somit S.O.F. als eine Organisation kennen gelernt, die die Theorie der Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Praxis in Form von konkreten Projekten umsetzt.
Bei ihren Projekten stehen für S.O.F. drei Themen im Vordergrund: Wasser, Konsum und Energie. Bei den verschiedenen Projekten erleben die Kinder die Themen aktiv, sie können selbst im Rahmen des Projekts handeln und erfahren dadurch, dass sie auch im Alltag Handlungsmöglichkeiten haben. Beispielsweise wird bei dem Projekt „Energie erleben“ die gesamte Einrichtung als Erfahrungsraum erlebt, wenn die Kinder als „Energiedetektive“ untersuchen, wo Strom verbraucht wird. Wenn die Kinder das „Energie-Erlebnis-Fahrrad“ benutzen, wird ihnen ermöglicht, zu erfahren, wie viel Kraft sie aufbringen müssen, um eine Glühbirne zum Leuchten zu bringen. Die Projekte sind dabei den Fähigkeiten der Kinder entsprechend gestaltet. Dem zu Grunde liegt die Überzeugung, Kinder als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft zu behandeln. Durch das Projekt wird deutlich, dass auch Kinder im Elementarbereich ein Bewusstsein für nachhaltigen Konsum, in diesem Fall konkret auf Stromkonsum bezogen, entwickeln und danach handeln können.
S.O.F. hat ihre Herangehensweise im Laufe der Jahre geändert. Die Stiftung hat festgestellt, dass die Projekte nicht erfolgreich sind, wenn den Kindergärten vollständig entworfene Aktionen angeboten werden, wie bei dem Projekt „Wasser erleben“. Die ErzieherInnen sollten vielmehr aktiv beteiligt werden. S.O.F. hat dadurch die Bedeutung der Erzieherfortbildungen erkannt. Es werden nun verstärkt Fortbildungen angeboten, um Multiplikatoren zu bilden. In den Fortbildungen lernen die ErzieherInnen vor allem die Grundlagen für nachhaltiges Handeln, aber auch wie sie ihr Wissen am besten den Kindern ermöglichen können.
Die Projekte sind laut S.O.F ausreichend ausgelastet. Es besteht also durchaus Interesse auf Seiten der Kitas, sich in dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung zu engagieren. Allerdings sind die Möglichkeiten der Stiftung aus finanziellen und personellen Gründen begrenzt. Gerade auch aus diesen Gründen werden die Projekte nicht ausreichend nachbereitet. Es gibt zwar einen Evaluationsbogen, der von den ErzieherInnen ausgefüllt werden kann, aber diese Möglichkeit wird selten wahr genommen.
Bildung als Grundlage für nachhaltigen Konsum - Fazit
Auf den ersten Blick scheint das Thema unserer Seminararbeit weit von dem eigentlichen Thema des Seminars entfernt, allerdings hat sich im Laufe unserer Arbeit herausgestellt, dass Bildung für nachhaltigen Konsum die Grundlage dieses Themas ist. Ohne Bildung ist es schwierig, ein Bewusstsein für nachhaltiges Konsumieren zu wecken.
Wir haben S.O.F. als externen Bildungspartner erlebt, der von außen Projekte in den Kitas anbietet. Daher hat sich uns die Frage gestellt, warum das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht auch Teil der Erzieherausbildung ist. Würden von vornherein Erzieher als Multiplikatoren ausgebildet, müsste S.O.F. keine Projektarbeit leisten und wie Frau Wunderlich uns in dem Interview mitteilte, sei es im Prinzip das Ziel der Stiftung, dass „die Arbeit der Stiftung überflüssig wird, weil die Thematik jeden erreicht“2. Wir haben bei der Betrachtung der Stiftungsarbeit festgestellt, dass die Projekte nicht nachbereitet werden, abgesehen von dem oben beschriebenen Evaluationsbogen. Zwar versteht sich S.O.F. als Anstoßgeber und die weitere Arbeit zu der Thematik wäre theoretisch mithilfe eines Buches, das die ErzieherInnen erhalten, möglich, jedoch ist nicht bekannt, inwieweit diese Möglichkeit tatsächlich genutzt wird. Außerdem haben wir uns die Frage gestellt, wie viel die Kinder von dem Erfahrenen behalten und tatsächlich umsetzen. Daher wäre es interessant, nicht nur die ErzieherInnen zu befragen, sondern auch die Kinder partizipatorisch einzubeziehen und diese vor und nach dem Projekt zu befragen. Man könnte sie auch beobachten, um festzustellen, ob sich ihr Handeln verändert hat.
Bei unserer Arbeit an dem Projekt hat sich vor allem die Formulierung der Fragestellung als problematisch herausgestellt. Ursprünglich wollten wir untersuchen, ob die Projekte von S.O.F. nachhaltig wirken, ob die Kinder also wirklich ein Bewusstsein für nachhaltigen Konsum entwickelt haben. Allerdings konnten wir diese Fragestellung durch unsere Methoden nicht beantworten, da wir die Kinder nicht befragen konnten und dafür zusätzlich eine Beobachtung über mehrere Jahre nötig gewesen wäre. Wir hatten darüber hinaus einige Formulierungsschwierigkeiten, die auch auf ein inhaltliches Problem hindeuten. Wir mussten feststellen, dass wir davon sprechen wollten, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung „vermittelt“ wird. Durch unsere Literaturrecherche erfuhren wir, dass es nicht darum geht, Bildung zu vermitteln, sondern sie den Kindern zu ermöglichen, ihnen also nicht „von oben herab“ etwas beizubringen. Frau Stoltenberg schreibt in ihrem Buch ?: „Wie schmeckt Nachhaltigkeit? Vermitteln können wir nämlich nichts“3
Im Laufe unseres Arbeitsprozesses stellten wir fest, dass wir bedingt dadurch, dass wir eine große Gruppe sind, die Organisation häufig zu Lasten der inhaltlichen Diskussion ging. Da wir alle unterschiedliche Studiengänge haben, war es schwierig, gemeinsame Termine zu finden. Aus diesem Grund haben wir einen Blog als Kommunikationsplattform eingerichtet. Dies erwies sich als sehr sinnvoll, da so jeder seine Ergebnisse für die anderen ersichtlich veröffentlichen konnte. Darüber hinaus dokumentiert der Blog den Verlauf unserer Arbeit. Durch die Methode des Interviews konnten wir wichtige Erkenntnisse gewinnen, die wir durch eine alleinige Literaturrecherche nicht erreicht hätten.
Ursprünglich wollten wir eine Aktion von S.O.F. begleiten, dies ließ sich aus zeitlichen Gründen bis zur Präsentation im Seminar leider nicht verwirklichen. Allerdings wollen wir dies im Februar nachholen.
1s. Interview mit S.O.F
2s. Interview mit S.O.F.
3 ?
Präsentation - Folien alle zusammengebaut
ich hab jetzt mal alle Folien nach euren Wünsche zusammengebaut und und eine soweit fast komplette Präsi gebastelt. An manchen Stellen muss vielleicht noch ein bisschen geschraubt werden.
@Mel+Nicole: Bei euren Folien bin ich mir noch nicht mit der Reihenfolge sicher, weil ihr ja beide irgendwie Folien zu nachhaltigem Konsum habt. Das müssen wir morgen vielleicht noch mal besprechen.
@Nicole - deine Pfeile habe ich eingebaut. Schau dir mal, ob der Rest so jetzt zu deinem Vortrag passt.
@Anni - deine Folien sind auch fertig
@Mel - Ich habe die einzelnen Punkte jetzt animiert. Wenn du jetzt Inhaltliches ändern willst, musst du einfach in das Textfeld gehen und die Texte austauschen. An der Animation sollte das nichts ändern. Ich hab auch die Überschriften aus der Folie oben in die Kopfzeilen gesetzt. Bis auf eine. Da wusste ich nicht was du genau nehmen willst. Ich war da einfach mal so frei... wenn du wieder was zurückgeändert haben willst, dann kannst du gerne weiter daran rumschrauben.
Die PowerPoint Präsi liegt im Ordner zum download bereit und ich schick die letzte Version auch noch mal per Mail im Verteiler rum.
Samstag, 26. Januar 2008
die ersten 3 teile
Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung
Ziel des Moduls "Wissenschaft trägt Verantwortung", war neben der Vermittlung der komplexen Themenhintergründe der Nachhaltigkeit, auch Fähigkeiten zu entwickeln, ein Konzept in seiner Gänze abzubilden und einzelne Punkte in einem interdisziplinären Team, gezielt und Strukturiert abzuarbeiten und Ergebnisse in einer adäquaten Form zu präsentieren.
Aus dem Kontext der " Strategien für eine nachhaltige Entwicklung", welche uns Prof. Armin Grunwald während der Ringvorlesung vorgestellt hat und welchen von Frau Prof. Dr. Ute Stoltenberg ergänzt und vertieft wurden, griffen wir die Idee der Bildungsstrategie für unsere Projektarbeit auf. Nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass wir uns mitten in der UN - Weltdekade "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (2005 - 2014)"[1] befinden. In dem Exkurs des Seminars, kamen wir auf dem Standpunkt an, das Nachhaltigkeit ohne das wissen um sie, nicht funktionieren kann. Bildung für nachhaltige Entwicklung, ist also eine fundamentale Grundlage, ohne die ein adäquater Umgang mit den komplexen Inhalten des Themenfeldes Sustainable Development nicht praktikabel sein kann.
Dem begleitenden Reader zu dem Seminar „Nachhaltiger Konsum“ hat Fr. Prof. Dr. Stoltenberg einige Artikel, zu den Themen „Kinder und Konsum“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ beigefügt. Diese ermöglichten unserer Projektgruppe erste Einblicke in die Tiefe des Themenkomplexes. Es wurde schnell eine zentrale Schwierigkeit lokalisiert. „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist schwer in den Alltag implementierbar. Das, und die Tatsache, dass Kinder nicht nur in Schulen, sondern auch von Eltern, Verwandten, Peer Groups und den Medien lernen, brachte uns auf die Idee zu schauen in welchen außerschulischen Bereichen erfolgreiche Projekte zu „Bildung für eine nachhaltigen Entwicklung“ für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter stattfinden. Die Bilanz war erschreckend. Im gesamten Norddeutschen Raum gibt es nur eine Organisation, die sich dieser Aufgabe gestellt hat: „Save Our Future“[2]. Für uns war das der Impuls uns in der Projektarbeit mit der Stiftung mit Sitz in Hamburg eingehender auseinander zu setzen.
In dem vorliegenden Abstract zu dem Thema "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung", werden wir unsere Herangehensweise zur Themenfindung, die Arbeitsweisen und die unterschiedlichen Methoden darlegen, mit denen wir zu unseren Ergebnissen gelangt sind. Am ende dieses Dokuments wird die von uns gewählte Präsentationsart genau erläutert.
Erarbeiten zukunftsfähiger Handlungsoptionen
Menschen und im Besonderen Kinder, sind ihrer Umwelt mit allen Sinnen ausgesetzt. Umwelt schließt neben den belebten, naturnahen Bereichen, auch die unbelebte, medialen Erlebnisbereiche ein. Kinder erleben ihre Umwelt mit einer anderen Intensität als Erwachsene. Sie sind manipulativen Instanzen meist schutzlos ausgeliefert. Solche Instanzen sind neben den Medien und der Werbung, wenn oft auch unwissend, Eltern, Geschwister und Peer Groups, ErzieherInnen und LehrerInnen. Kinder assimilieren Verhaltensweisen ihrer Mitmenschen und entwickeln sie unter neuen Eindrücken weiter. Hierbei helfen ihnen, ihr eigenes Moralverständnis und ihre kognitiven Fähigkeiten. Die Vorbildfunktion des gesamten Milieu und im Speziellen der unterschiedlichen Erziehungsinstanzen ist enorm. Dieser Umstand ist als Indiz anzusehen, dass auch und besonders in außerschulischen Bereichen, Projekte zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung zu platzieren sind.
Eine Bildungsstrategie für nachhaltigen Konsum muss, für die Verständniswelt von Kindern, auf kommunizierbare Inhalte heruntergebrochen werden und auf die Entfaltung und Freisetzung von Kompetenzen abzielen. Sie muss unter Einbeziehung von interdisziplinärem Wissen und partizipartiven Lernens geschehen.
Die Aufgaben einer nachhaltigen Bildungsstrategie sind also klar abgesteckt:
· Interdisziplinäre Erkenntnisse in das eigene Handel mit einzubeziehen
· Vorausschauend denken und handeln
· Selbständig planen und handeln können
· Sich und andere motivieren können, aktiv zu werden
· Eigene Leitbilder reflektieren können
· Die Leitbilder anderer zu reflektieren
· Emphatie und Solidarität für Benachteiligte zeigen können
· Die komplexen Themen kommunizieren und andere für Sie sensibilisieren
· Raum schaffen um Erfahrungen zu sammeln und Gestaltungskompetenzen zu entwickeln
· An Endscheidungsprozessen partizipieren können
Mit diesen Komponenten werden den späteren Generationen verschiedene Handlungsoptionen zur Verfügung gestellt, so dass die Wahrscheinlichkeit größer wird, in Ernstsituationen adäquat zu handeln. Dieses geschieht am besten in selbstorganisierten Projekten, welche den Charakter einer Ernstsituation haben. Damit wird auch ermöglicht, dass sich die beteiligten SchülerInnen und LehrerInnen, als gleichberechtigten Teil der Natur verstehen können.
Wenn diese Möglichkeiten genutzt werden, verstehen auch Kinder, was nachhaltiger Konsum in seiner Gänze bedeutet, und zwar: „Die Nutzung von Produkten und Dienstleistungen zur Befriedigung der Konsumenten-Bedürfnisse in einer Art und Weise, dass eine steigende Lebensqualität mit minimalem Verbrauch natürlicher Ressourcen und toxischer Substanzen sowie den geringstmöglichen Emissionen von Abfällen und Schadstoffen über den gesamten Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen verbunden ist, um die Entwicklungschancen zukünftiger Generationen nicht zu gefährden“.[3]
Dies erfordert aber auch eine Sensibilisierung der Pädagogen, um auf die speziellen Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Sie müssen sich ihrer Vorbildrolle bewusst werden und danach ihr Handeln lenken. Unter Berücksichtigung der vier Dimensionen; Ökonomie, Ökologie, Soziales und Kulturelles (nach Stoltenberg/ Michelsen 1999), und unter Berücksichtigung der vier Strategien für eine nachhaltige Entwicklung: der Effizienz – Strategie, der Konsistenz – Strategie, der Suffizienz – Strategie und der Gerechtigkeitsstrategie, ergeben sich Möglichkeiten für eine „Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass zukünftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“[4]
Während der letzten Jahre sind unterschiedliche Unterrichtskonzepte und Organisationen für zukunftsfähige Konsum- und Lebensstile, entstanden, von denen wir nun im Folgenden, „Save Our Future“ unsere Aufmerksamkeit zuwenden werden.
Wie können die Theorien zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung mit Leben gefüllt werden?
Ausgehend von unserem Projektseminar „Nachhaltiger Konsum“ und der durch unser Literaturstudium gewonnen theoretischen Erkenntnis, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Zukunft einen wichtigen Ansatzpunkt als eigenständige Bildungsstrategie darstellt, um nachhaltigen Konsum zu fördern, haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie diese Theorie in der Praxis durch Projekte mit Leben gefüllt und umgesetzt werden kann.
Bei der Suche nach Projekten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung sind wir immer wieder auf die Umweltstiftung Save Our Future gestoßen, die sich bezüglich dieses Themas in den letzten Jahren besonders im Elementarbereich engagiert hat. Dabei ist Save Our Future neben dem Ökoprojekt Mobilspiel in München, dem NaturGut Ophoven bei Leverkusen und dem Arche Noah Kindergarten des Landesbundes für Vogelschutz e.V. in Bayern eine der wenigen Organisationen, die außerschulisch in diesem Gebiet tätig sind und maßgeblich im norddeutschen Raum beteiligt waren, Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kitas zu implementieren. Save Our Future finanziert als Umweltstiftung diese Projekte nicht nur, sondern ist als operative Organisation vor allem auch für die Neuentwicklung von Konzepten und die Durchführung verantwortlich.
Mit den Projekten „Henna Berta“, „Die Reise eines T-Shirts“, „Energie erleben“ und „Wasser erleben“ (ein 2005 von der UNESCO ausgezeichnetes Projekt der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“) konzentriert sich die Arbeit von Save Our Future besonders auf Angebote zu Themen des nachhaltigen Konsums und war deswegen für unsere Untersuchung von großem Interesse.
Am Beispiel von Save Our Future möchten wir zeigen wie versucht wird neue „Räume“ und ein Lernumfeld zu gestalten, welches Erfahrungen in Sachen nachhaltigem Konsumierens ermöglichen will. Welche Ziele verfolgt Save Our Futur dabei ? An welchen Stellen können bei der Übertragung der theoretischen Erkenntnisse in die praktische Alltagswelt einer Kita Probleme entstehen?
Dazu haben wir uns mit dem Konzept von Save Our Future auseinandergesetzt, das derzeit laufende Projekt „Energie erleben“ genauer betrachtet und versucht Save Our Future als Institution in den Kontext der laufenden Diskussion um Bildung zur nachhaltigen Entwicklung einzuordnen.
Ergebnisse
Überschrift 2
Literaturverzeichnis
Bücher
· Stoltenberg, Ute (2002) : Nachhaltigkeit lernen mit Kindern: Wahrnehmung, Wissen und Erfahrungen von Grundschulkindern unter der Perspektive einer nachhaltigen Entwicklung. Bad Heilbronn.
· Baedeker, Carolin/Kalff, Michael/Welfens Maria J. (2001): Clever leben: Mips für Kids: Zukunftsfähige Konsum- und Lebensstile als Unterrichtsprojekt. München.
· Weigmann, Gerd/Trommer, Grhard/Weigelt (1995): Lernen für die Umwelt: Konzepte und Leilinien. Berlin
· Stoltenberg, ute/ Schuberz, Susanne (2000): Zukunftsfähige Umweltbildung in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Lüneburg
· Lange, Rainer/Didszuweit, Rainer J. (1997):Kinder, Werbung und Konsum: theorethische Grundlagen und didaktische Anregungen. Frankfurt am Main
· Anonymus / Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen
[1] Die Un –Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005 – 2014)“ sei an dieser Steller der Vollständigkeit wegen erwähnt. Es handelt sich dabei um eine Resolution, welche sich weltweit, im Zusammenschluss der UN – Mitgliedsstaaten, für die Implementierung des Gedanken der nachhaltigen Entwicklung in den Bildungssystemen einsetzt. In Deutschland wird die Umsetzung der UN – Dekade von der deutschen UNESCO- Kommission koordiniert. www.bne-porta.de
[2] „Save Our Future“ wurde 2005, mit ihrem Projekt „Wasser erleben“, für den Zeitraum 2005/2006, in Lüneburg zu einem offiziellen Projekt der UN – Weltdekade. www.dekade.org/datenbank/index.php?d=g&gid=76
[3] Die Definition von nachhaltigem Konsum (OECD 1997)
[4] Definition für nachhaltige Entwicklung, aus dem Brundtlandbericht von 1987.
so bis hier bis gleich...
nun muss ich mich eilen, das ich den zu erwische..
mel
Teil 1: Ausgangssituation/Problemstellung
Ziel des Moduls "Wissenschaft trägt Verantwortung", war neben der Vermittlung der komplexen Themenhintergründe der Nachhaltigkeit, auch Fähigkeiten zu entwickeln, ein Konzept in seiner Gänze abzubilden und einzelne punkte in einem interdisziplinären Team, gezielt und Strukturiert abzuarbeiten und Ergebnisse in einer adäquaten form zu präsentieren.
Aus dem Kontext der " Strategien für eine nachhaltige Entwicklung", welche uns Prof. Armin Grunwald während der Ringvorlesung vorgestellt hat und welchen von Frau Prof. Dr. Ute Stoltenberg ergänzt und vertieft wurden, griffen wir die Idee der Bildungsstrategie für unsere Projektarbeit auf. Nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass wir uns mitten in der UN - Weltdekade "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (2005 - 2014)" befinden.
In dem Exkurs des Seminars, kamen wir auf dem Standpunkt an, das Nachhaltigkeit ohne das wissen um sie, nicht funktionieren kann. Bildung für nachhaltige Entwicklung, ist also eine fundamentale Grundlage, ohne die ein adäquater Umgang mit den komplexen Inhalten des Themenfeldes Sustainable Development nicht praktikabel sein kann.
Dem begleitenden Reader zu dem Seminar „Nachhaltiger Konsum“ hat Fr. Prof. Dr. Stoltenberg einige Artikel, zu den Themen „Kinder und Konsum“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ beigefügt. Diese ermöglichen unserer Projektgruppe erste Einblicke in die Tiefe des Themenkomplexes. Es wurde schnell eine zentrale Schwierigkeit lokalisiert.
„Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist schwer in den Alltag implementierbar. Das, und die Tatsache, dass Kinder nicht nur in Schulen, sondern auch von Eltern, Verwandten, Peer Groups und den Medien lernen, brachte uns auf die Idee zu schauen in welchen außerschulischen Bereichen erfolgreiche Projekte zu „Bildung für eine nachhaltigen Entwicklung“ für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter stattfinden.
Die Bilanz war erschreckend. Im gesamten Norddeutschen Raum gibt es nur eine Organisation, die sich dieser Aufgabe gestellt hat: „Save Our Future“. Für uns war das der Impuls uns in der Projektarbeit mit der Stiftung mit Sitz in Hamburg eingehender auseinander zu setzen.
In dem vorliegenden Abstract zu dem Thema "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung", werden wir unsere Herangehensweise zur Themenfindung, die Arbeitsweisen und die unterschiedlichen Methoden darlegen, mit denen wir zu unseren Ergebnissen gelangt sind. Am ende dieses Dokuments wird die von uns gewählte Präsentationsart genau erläutert.
So, das ist nun erst einmal nur der 1. Teil des Abstractes, der 2. Teil wird Morgen fertig sein. Nun werde auch ich noch ein wenig über die Formulierungen des 2. Teils herfallen und gedanklich darauf rumkauen und danach irgendwann schlafen gehen.
@Dörthe: Bitte überprüfe die Angaben zu Deinem Methoden - Teil noch einmal genau nach. das Doc. habe ich Dir mit Anmerkungen versehen und zurückgemailt.
Da fällt mir ein, statt des didaktischen Inhalts, den Nicole und Ich in der Präsentation bereits übernommen haben. wäre es wichtig, das Du auf die Internetrecherche genauer eingehst und auch das Literaturstudium besser beschreibst. Z.B.: Worauf ist dabei zu achten. Aktualität der Bücher, oder sind wir über Literaturvorschläge zu den Titeln gelangt. Sowas eben.
mel
Donnerstag, 24. Januar 2008
Ergebnisse
ich habe soeben eine Ausarbeitung über die Methoden an euch gemailt. Falls es euch nicht erreicht hat, schickt mir bitte eine Nachricht.
Gruß
Dörthe
Ergebnisse
Ergebnisse:
S.O.F. ist eine der wenigen Organisationen, die sich der Aufgabe angenommen haben, Bildung für nachhaltige Entwicklung in Form von pädagogischen Projekten für Kinder anzubieten- S.O.F. tritt dabei als externer Bildungspartner auf, unabhängige Organisation; will Anstoß geben, zu Veränderungen anregen
- abgedeckt wird ein breites Spektrum von möglichen Projekten mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Hauptthemen: Wasser, Konsum, Energie)
- Kinder erleben das Thema aktiv, können selbst im Rahmen des Projektes handeln (Bsp.: Energie-Erlebnis-Fahrrad) und erfahren dadurch, dass sie auch im Alltag Handlungsmöglichkeiten haben
- bei dem Projekt „Energie erleben“ wird gesamte Einrichtung als Erfahrungsraum erlebt und erforscht („Energiedetektive“)
- Kinder werden ernst genommen, Projekte sind ihren Fähigkeiten entsprechend
- schon Kinder im Elementarbereich können nachhaltigen Konsum verstehen und danach handeln
- S.O.F. hat im Laufe ihrer Arbeit festgestellt, dass die Projekte nicht erfolgreich laufen, wenn den Kindergärten verschiedene Projekte „vorgesetzt“ werden und sie dann auswählen können
- Bedeutung der Einbeziehung von ErzieherInnen als Multiplikatoren erkannt und daraufhin verstärktes Angebot an Fortbildungen geschaffen
- ErzieherInnen wissen häufig selbst wenig über das Thema (Einbeziehung der Thematik nachhaltiges Handeln in Bildungsrichtlinien? und wie ermögliche ich dieses den Kindern? Wie gebe ich mein Wissen weiter?)
- Angebote sind ausreichend ausgelastet, Interesse auf Seiten der Kitas also durchaus vorhanden
allerdings wird nicht ausgewertet, was passiert, nachdem die Projekte stattgefunden haben → fehlende Nachbereitung, es gibt zwar einen Evaluationsbogen für die ErzieherInnen, dieser wird aber selten ausgefüllt - Frage stellt sich, ob Wissen nachhaltig vermittelt wird, es wäre interessant, die Kinder vor und nach den Projekten zu befragen oder zu beobachten (Hat sich ihr Handeln verändert?)