Ergebnisse:
S.O.F. ist eine der wenigen Organisationen, die sich der Aufgabe angenommen haben, Bildung für nachhaltige Entwicklung in Form von pädagogischen Projekten für Kinder anzubieten- S.O.F. tritt dabei als externer Bildungspartner auf, unabhängige Organisation; will Anstoß geben, zu Veränderungen anregen
- abgedeckt wird ein breites Spektrum von möglichen Projekten mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Hauptthemen: Wasser, Konsum, Energie)
- Kinder erleben das Thema aktiv, können selbst im Rahmen des Projektes handeln (Bsp.: Energie-Erlebnis-Fahrrad) und erfahren dadurch, dass sie auch im Alltag Handlungsmöglichkeiten haben
- bei dem Projekt „Energie erleben“ wird gesamte Einrichtung als Erfahrungsraum erlebt und erforscht („Energiedetektive“)
- Kinder werden ernst genommen, Projekte sind ihren Fähigkeiten entsprechend
- schon Kinder im Elementarbereich können nachhaltigen Konsum verstehen und danach handeln
- S.O.F. hat im Laufe ihrer Arbeit festgestellt, dass die Projekte nicht erfolgreich laufen, wenn den Kindergärten verschiedene Projekte „vorgesetzt“ werden und sie dann auswählen können
- Bedeutung der Einbeziehung von ErzieherInnen als Multiplikatoren erkannt und daraufhin verstärktes Angebot an Fortbildungen geschaffen
- ErzieherInnen wissen häufig selbst wenig über das Thema (Einbeziehung der Thematik nachhaltiges Handeln in Bildungsrichtlinien? und wie ermögliche ich dieses den Kindern? Wie gebe ich mein Wissen weiter?)
- Angebote sind ausreichend ausgelastet, Interesse auf Seiten der Kitas also durchaus vorhanden
allerdings wird nicht ausgewertet, was passiert, nachdem die Projekte stattgefunden haben → fehlende Nachbereitung, es gibt zwar einen Evaluationsbogen für die ErzieherInnen, dieser wird aber selten ausgefüllt - Frage stellt sich, ob Wissen nachhaltig vermittelt wird, es wäre interessant, die Kinder vor und nach den Projekten zu befragen oder zu beobachten (Hat sich ihr Handeln verändert?)
3 Kommentare:
Ich finde das gut.Bis auf ein zwei Formulierungen. Ich weiß ja was du meinst, aber wir müssen in Bezug auf Nachhaltigkeit wohl sehr sensibel sein mit unserem Vokabular (z.B. "Wissen nachhaltig vermitteln")... wahrscheinlich ist es hier wieder besser von "der Möglichkeit nachhaltige Erfahrungen zu machen" zu sprechen. Oder so ? :-) Ich finde das manchmal ganz schön schwer sich in der Beziehung richtig auszudrücken.
Anni, auch dieser Punkt wäre glaube ich interessant für das Fazit. Probleme das richtige Vokabular zu finden in Bezug auf Bildung für nachhaltige Entwicklung, die sich auch verbal gewollt absetzen will von einer Art und Weise wie sonst über Bidlung gesprochen wurde (vermitteln, beibringen usw. - denn das setzt immer eine Person voraus, die etwas weiß und dem Schüler sagt was falsch und richtig ist. Bildung für nachhaltige Entwicklung basiert ja aber vor allem auf selber Erfahrungen machen, in Projekten selbstständig arbeiten, ganzheitlich erfahren und dabei weg kommen von einem sturen "falsch" - "richtig" Prinzip. Durch das selber erfahren soll ein eigenes Bewusstsein geschaffen werden, dass eben ganz individuell geprägt ist. Und dieses Prinzip sollte wohl, wenn wir als Forschende darüber sprechen auch durch richtige Begrifflichkeiten berücksichtigt werden. Für uns hört sich das im ersten Moment wahrscheinlich irgendwie nach einer Kleinigkeit an, aber durch solche Begriffe macht man ja schon wichtige Aussagen. Das gehört eben auch zu einer Sensibilisierung dazu. Das verwenden der passenden Begriffe.
Was meint ihr ? Ist doch eigentlich ein ganz netter Punkt für das Fazit, in dem wir ja unsere Arbeit und unsere eventuellen Probleme damit reflektieren sollen !
Ansonsten müssen wir am Samstag schauen, ob wir uns irgendwo überschneiden und es sich nach einer Wiederholung anhört. Aber das können wir ja am Samstag machen. Dann bau ich auch mit dir zusammen die Folien.
Soll ich den Punkt vielleicht auch in der Präsentation ansprechen? Was meint ihr? Ich hätte theoretisch noch Zeit dafür.
Ich hab festegestellt, dass das doch zu lang wird. :)
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